Rat und Hilfe

So helfen wir und leben Gemeindediakonie

Ganzheitlich
Es ist nicht nur „Not am Geldbeutel“. Fast immer ist das ganze soziale Netzwerk gestört und nicht nur der „Arbeitsplatz“ oder die „Wohnung“ ein Problem.

Nachhaltig
Geld-geben allein reicht nicht aus – und ist nicht immer finanzierbar. Hilfe muss darauf abzielen, Probleme zu lösen

Vernetzt
Keine Pfarrgemeinde, Gemeindepädagogin, Diakoniekreis kann die komplexen sozialen, medizinischen, rechtlichen und finanziellen Fragen und Probleme allein lösen. Wir brauchen kompetente und zuverlässige PartnerInnen – Menschen, Organisationen, Fachleute – innerhalb und außerhalb der Gemeinde –  und versuchen zuverlässige und kompetente Partner zu sein.

Verankert
Diakonie ist kein Job oder Hobby einer Handvoll Personen – sie ist eine Grundfrage der Gemeinde. Wir versuchen Gemeindegremien und Einzelpersonen in Sitzungen, Artikeln im Gemeindebrief, Aktionen, Predigten, Gesprächen, Spendenaufrufen und vielem mehr zu beteiligen.
Hilfe muss Wurzeln, Rückenwind und Partnerschaft in der Gemeinde haben.

Offen
Armut und Not hören nicht an den Gemeindegrenzen auf. Kirche ist nur Kirche, wenn sie „Kirche für Andere“ ist. Hilfe muss offen sein für alle, deren Not bekannt ist und nahe kommt.

Öffentlich
Öffentliches Auftreten und öffentliches Eintreten für die Ausgegrenzten ist schon ein Stück Solidarität. Leserbriefe, Schaukastengestaltung, Zusammenarbeit (und notfalls Konfrontation) mit PolitikerInnen und Ämtern sind notwendig.

Mutig
Hilfe darf und muss mutig sein und den Konflikt nach innen und außen riskieren, thematisieren und als Lernchance nützen.

So haben und sind wir Partner*innen