Frühlingsbutter

Das Wetter ist so schön! Ganz wichtig ist es in dieser Zeit Bewegung an der frischen Luft zu machen.
Du meinst Spazieren gehen ist fad? Naja, vielleicht ist es lustiger, wenn du für eine selbstgemachte Wildkräuterbutter sammeln gehst. Ein paar Tipps für das Sammeln von Wildkräutern.
Sammle nur dort, wo du dir sicher sein kannst, dass hier nicht die Hunde regelmäßig ihren Sparziergang machen. Manchmal riecht man es auch, dann geh lieber zu einer anderen Wiese!

Sammle nur Blüten und Blätter, wenn du dir sicher bist, genau das ist z. B. ein Schafgarbenblatt!
Schau dir die Pflanze, die du sammeln willst zu Hause noch einmal an, oder drucke dir ein Bild aus, dass du vor Ort vergleichen kannst.
Für das Sammeln sollst du dir ein Papiersackerl mitnehmen, wo du deine Pflanzen hineingibst.
Du kannst Schafgarbenblätter, Gänseblumen, Gundelrebe, Giersch, Veilchenblätter und -blüten oder ähnliches sammeln.
Bitte einen Erwachsenen sich deine Pflanzen noch einmal anzuschauen.

Nach Hause gekommen: Hände waschen nicht vergessen! Die Butter aus dem Kühlschrank nehmen und dann wäscht du die Blätter und Blüten und lässt sie auf einer Küchenrolle abtropfen oder du tupfst sie ab. Wenn sie trocken sind, klein schneiden.
Für eine Handvoll Kräuter verwende ich ca. 50 g Butter. Natürlich kannst du auch Topfen verwenden damit es leichter zu verdauen ist.
Oje, du warst dir bei keiner Pflanze sicher. Vielleicht darfst du Knoblauch und Rucola nehmen.

Jetzt gehören die Kräuter und die Butter und ein bisschen ein Salz ordentlich vermischt und schon kann das Jausnen beginnen. Lass es dir gut schmecken.

Wenn du einen Frühlingsaufstrich mit Topfen machen willst, gibst du noch ein bisschen Sauerrahm dazu, damit sich der Aufstrich leichter verarbeiten lässt.

Mahlzeit!

(Hast du an deinen Gebetswürfel mit den Mittagsgebeten gedacht? Gott freut sich, wenn du dich bei ihm bedankst für die Natur, die sein Geschenk an den Menschen ist.)